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Technik, Bau, Recycling

Maximaler Stromertrag auf jedem Quadratmeter

Wir planen im Solarpark Tempelfelde moderne Solarzellen mit mehr als 20 Prozent Wirkungsgrad. So nutzen wir die Fläche optimal – jeder Quadratmeter Solarmodul erzeugt bis zu 200 Watt Strom.

  • Die Solarmodule werden auf Metallständern aufgebaut. Die oberste Kante der Module ist etwa 3 Meter hoch. Das sorgt dafür, dass die Module von benachbarten Flächen wenig zu sehen sind.
  • Der Bau der Solaranlage erfolgt nur tagsüber und an Werktagen. Belästigung durch Lärm in der Nacht oder am Wochenende wird es in der etwa einjährigen Bauzeit nicht geben.
  • Die Metallständer werden in die Erde gerammt und können später leicht abgebaut werden. Unter den Solarmodulen gibt keine Beton-Fundamente, welche die Fläche versiegeln würden.
  • 95 bis 97 Prozent der Fläche bleiben dadurch unversiegelt.
  • Abstände von mehreren Metern zwischen den Modulreihen stellen sicher, dass Feuchtigkeit auch unter den Modulen ankommt. Es gibt keine Trockenstellen, an denen nichts wächst.
  • Die Solarmodule bestehen zu mehr als 90 Prozent aus Glas, das vollständig recycelbar ist, genau wie Alu-Rahmen und Kupfer-Kabel.
  • Zukünftig kann auch das Silizium der Solarmodule getrennt und recycelt werden. Entsprechende Anlagen sind in Deutschland im Bau.
  • Das Umspannwerk speist den Strom in die bestehenden Hochspannungsleitungen ein.

Gut zu wissen

Der Wirkungsgrad einer Solarzelle zeigt an, wie gut sie das ankommende Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln kann. Im Solarpark Tempelfelde verwenden wir monokristalline Module. Sie sind in der Fertigung zwar energieaufwändiger und teurer, erreichen aber im Verleich zu anderen Modulen den höchsten Wirkungsgrad von 20 bis 22 Prozent.